Tipps

www.tschentenalp.ch

Für Halbtagesausflüge bietet sich Sommer und Winter die Tschentenalp an. Die Talstation der Gondelbahn erreicht man vom Chalet Thüler aus zu Fuss in ca. 3 Minuten, sie liegt auf der rechten Seite der Haltenstrasse, kurz vor dem Dorfplatz. Im Sommer kann die Tschentenalp zu Fuss erreicht werden, je nach Route dauert die Wanderung zwischen 1 und 2.5 Stunden.

Im Winter bietet die Tschentenalp ein kleines, familiäres Skigebiet mit einem Bügel- und einem Sessellift. Bei guten Schneeverhältnissen ist die anspruchsvolle Talabfahrt (schwarze Piste) von besonderem Reiz. Die Piste endet direkt vor dem Chalet Thüler.

Die Tschentenalp gilt auch als Adelbodens Schlitten-Eldorado. Verschiedenste Schlitten- und Bobmodelle können bei der Bergstation gemietet werden. Von besonderem Reiz ist das Nachtschlitteln (jeweils donnerstags).
Das Bergrestaurant auf der Tschentenalp ist empfehlenswert, aber nicht günstig.

www.vogellisiberg.ch

Für Tagesausflüge eignet sich Sommer und Winter das Sillerenbühl, im heutigen Marketingsprech «Vogellisiberg» genannt. Die Gondelbahn am Ende der Dorfstrasse ist zu Fuss in ca. 10 Minuten zu erreichen. Sie fährt runter zur Talstation der Sillerenbahn. Die gesamte Fahrtzeit vom Dorf auf den Vogellisiberg dauert ungefähr eine halbe Stunde.

Im Sommer bietet das Gebiet zahlreiche Wanderrouten, Adelbodner Touristiker betonen aber vor allem die 45 Kilometer Trottinett-Strecken. Trottis sind bei der Bergstation der Sillerenbahn zu mieten.

Im Winter ist der Vogellisiberg Ausgangspunkt für das grösste Skigebiet Adelbodens – «Adelbode-Länk, dänk!» Zu empfehlen ist als letzte Abfahrt die Fahrt vom Sillerenbühl bis zur Talstation in Adelboden.

Im Sommer und Winter eine einfache, aber schöne Wanderung führt von der Sillerenbahn-Mittelstation «Bergläger» in ca. 50 Minuten nach Geils.

www.engstligenalp.ch

Die Engstligenalp lohnt sich wohl nur als Tagesausflug. Vom Busbahnhof Adelboden-Post fährt stündlich ein Bus nach «Unter dem Birg», von dort fährt die Gondelbahn auf die Engstligenalp. Die Strecke vom Dorf bis zur Talstation kann man gut auch laufen: Von Adelboden führt der Weg über den «Boden» nach «Unter dem Birg» und ist Sommer und Winter einfach und angenehm zu begehen.

Nur im Sommer ist der Aufstieg von «Unter dem Birg» auf die Engstligenalp möglich. Der Wanderweg ist steil, teilweise exponiert, aber auch mit Kindern zu begehen. Die Wanderung ist sehr attraktiv, weil sie an den imposanten Engstligenfällen vorbeiführt.

Im Winter bietet die Engstligenalp ein kleines, familiäres Skigebiet. Aufgrund der Nordlage schätzen Schneesportler die Alp besonders im Frühling, weil Schneequalität und -quantität länger garantiert sind als in den übrigen Skigebieten der Region.

www.schermtanne-adelboden.ch

Ein Evergreen unter den Adelbodner Ausflugszielen ist die Schermtanne im Stiegelschwand – im Sommer wie im Winter: Die einfachste und schnellste Wanderung (ca. 50 Minuten) führt der Strasse entlang in den Stiegelschwand. Weitaus attraktiver sind der Hörnliweg, der Weg über die Tschentenalp, der Weg über die Aebi oder der Weg ab der Mineralquelle.

Im Sommer gibt es am Schermtannenbach unzählige Feuerstellen zum Cervelat- oder Maiskolben-Bräteln. Gemütlich und sympa ist auch das Restaurant Schermtanne: Im Sommer hat es einen coolen Kinderspielplatz, im Winter einen kleinen Kinderskilift und viele Bobs und Schlitten zur Benutzung.

https://www.adelboden.ch/de/s/gruebi

Ein Besuch im neu renovierten Schwimmbad Gruebi lohnt sich für Wasserratten wie auch für Architekturinteressierte. 1931 im Stil des «Neuen Bauens» erbaut, erstrahlt es heute wieder im alten Glanz: «In Adelboden sassen die Besucher auf zeittypischen Stahlrohr-Armlehnstühlen an runden Stahltischen, die teilweise bis heute erhalten sind. Das 50-Meter-Becken im steilen alpinen Gelände mit seinem schlanken 5-Meter-Sprungturm stellte zweifellos eine Pionierleistung dar. Und gar revolutionär war das Konzept, das 8 bis 10 Grad kalte Quellwasser auf dem Anlagendach von der Sonne erwärmen und anschliessend per Filter reinigen zu lassen.»

Im Winter bieten zudem vier Hotels Wellness- und Bademöglichkeiten:
https://www.adelboden.ch/de/alpine-wellness
Das Parkhotel Bellevue wird für seine spezielle Atmosphäre gerühmt, aber auch das Hotel Adler und das Hotel Cambrian haben ihre Anhänger.

https://www.adelboden.ch/de/gourmet-restaurants

Kulinarisch bietet Adelboden die für Alpendestinationen übliche Bandbreite: vom Gault-Millau-Restaurant über die Pizzeria bis zum obligaten Fonduestübli.

Zum Schluss das Beste: Adelboden und Fondue gehen eigentlich immer. Zu empfehlen ist die pfannenfertige Fonduemischung der Dorfkäserei Schmid und das dunkle «Huusbrot» der Dorfbäckerei Haueter.